UNESCO Welterbe

UNESCO WELTERBE (Weltnaturerbe oder Weltkulturerbe) wird den Stätten verliehen die von Natur aus besonders schützenswert sind oder von Menschenhand gebaut den gleichen Status verliehen. Einmal vergeben soll dieser Titel helfen diese Stätten entsprechend zu schützen, zu pflegen und der Nachwelt zu erhalten. Der Titel wird seit 1972 vergeben.

Alhambra in Granada
Alhambra in Granada

Die UNESCO verleiht seit neuestem auch den Titel des “immateriellen Kulturerbes”. Es geht um den Schutz lebendiger Traditionen und Ausdrucksformen, die von unserer Vorfahren vererbt wurden und an unsere Nachkommen weitergegeben werden. In Andalusien wird dafür unter anderem der Flamenco und mediterrane Küche gewürdigt.

Andalusien verfügt über 5 Weltkulturerbestätten und eine Weltnaturerbestätte. Weltkulturerbe in Andalusien besteht aus: Alhambra, Generalife (registriert in 1984) und Albaicin (1994) von Granada; Moschee (1984) und das Historische Zentrum von Cordoba (1994); Kathedrale, Alcázar und Archivo de Indias Sevilla (1987); Renaissance Monumental Ubeda und Baeza (2003); Rock Art des Mittelmeeres (1998) mit Standorten in den Provinzen Almería, Granada und Jaen. In Bezug auf die natürlichen Ressourcen, ist der Nationalpark Doñana (1994) zwischen Huelva und Sevilla ernannt. Im Folgenden finden Sie Beschreibungen, dass die UNESCO diese Vermögenswerte macht:

  • Die Alhambra, der Generalife und das Stadtgebiet Albayzin, 1986: "Alhambra und Generalife stehen erhaben über der modernen unteren Stadt, auf einem von zwei Hügeln, an dem anderen schmiegt sich das Araberviertel Albaycin an. Im Osten der Alhambra stehen die wunderbaren Gärten des Genralife, die frühere Residenz des Emirs die in diesem Teil Spaniens lebten im 13 und 14 Jhrd. Das Albaycin ist ein gut erhaltener arabischer Städtebau der sich in sehr harmonischer Weise mit der andalusische Bauweise mischt."
  • Mezquita in Cordoba
    Mezquita in Cordoba
  • Das historische Stadtzentrum von Córdoba erhielten diesen Titel 1984: "Cordobas grösste Zeit begann im 8Jhrd kurz nach der Besiedelung der Araber in Andalusien. Etwa 300 Moscheen und viele Paläste wurden erstellt, ebenso öffentliche Bauwerke, um mit den wichtigsten Städten Konstantinopel (heute Istanbul), Damaskus und Bagdad zu rivalisieren. Im 13 Jhrd unter Ferdinand III wurde die große in Cordoba zur Kathedrale umgebaut, und die neuen Festungen Alcázar de los reyes Cristianos die Torre Fortaleza de la Calahorra hochgezogen."
  • In Sevilla wurde die Kathedrale der Alcazar und das Archivo de Indias ausgezeichnet, 1987: "All drei Gebäude bilden einen beeindruckenden Gebäudekomplex inmitten der Stadt von Sevilla. Die Kathedrale und der Alcázar von 1248 – 16 Jhrd wurde mit arabischen Einfluss gebaut und stellt ein außergewöhnliches Denkmal der Almohaden Architektur dar, und auch der christlich geprägten. Die Giralda ist ein Meisterstück der Almohaden Baukunst, neben der großen Kathedrale mit seinen 5 Kirchenschiffen. Sie ist das grösste gotische Bauwerk in Europa und in ihr wird das Grab von Christoph Columbus vermutet. Der alte Fischmarkt (Lonja) wurde zum Archivo de las Indias umgebaut und enthält wertvolle Dokumente der Kolonialisierung Amerikas."
  • Wandmalereien in Almeria, Granada und Jaen, 1998: "Die späte prähistorischen Wandmalereien im mediterranen Teil der Iberischen Halbinsel bildet hier eine besonders große Gruppe. Gut dokumentiert sind hier die schwierigen Abschnitte von der menschlichen Entwicklung sehr lebendig und graphisch dargestellt deren Stil absolut einzigartig ist."
  • Ubeda und Baeza, 2003: "Die Begebenheit dieser zwei kleinen Städter Ubeda und Baeza in Südspanien geht zurück auf die arabische Geschichte im neunten Jhrd und die Reconquista im 13 Jhd. danach erfuhren beide Städte eine große Entwicklung. Besonders im 16 Jhrd erfuhren die Städte eine Zeit der Renovation, vieles wurde im Stil der italienischen Renaissance renoviert oder nachgebaut. Dieser Einfluss – angekommen in Baeza und Ubeda – übertrug sich danach bis hin nach Südamerika."
  • Weltnaturerbe Coto de Doañana, 1994: "Doñana National Park in Andalusien liegt am rechten Ufer des Guadalquivir in der Mündungsdelta in den Atlantik. Das Ökosystem hat eine unglaubliche Vielfalt an Biotopen, Lagunen, Marschland, Sanddünen, Wanderdünen und Niederholz. Viele seltene Vogelarten nisten hier. In der Winterzeit nisten hier über 500.000 Schwimmvögel jedes Jahr."
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